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TREFF.PUNKT. Marketing · 09.12.2024 · mit Martina Staud

Erfolgsstory: Von Null zum Social Media Erfolg!

Jetzt abspielen (22 Min.)
Podcast-Cover: TREFF.PUNKT Marketing Folge 14 - Bild mit den Moderatoren Sabine und Markus

Erscheinungsdatum: 

Folge: 14

Thema: Erfolgsstory: Von Null zum Social Media Erfolg!

Hosts: Markus Bockhorni, Sabine Saldana Bravo

Im Gespräch mit: Martina Staud leitet Marketing & Kommunikation der Autohaus Stiglmayr Gruppe. Sie zeigt, wie man mit Engagement und Leidenschaft Social-Media-Erfolg erreicht.

Podcast und Interview mit Martina Staud

Profilbild unseres Podcast-Gastes Martina Staud
Zu Gast in dieser Folge: Martina Staud

In dieser Folge sprechen wir Martina Staud aus dem bayerischen Pfaffenhofen. Die Leitung Marketing & Kommunikation der Autohaus Stiglmayr Gruppe erzählt über ihren Weg zum Social-Media-Erfolg. Sie hören, wie Martina zum Gesicht der Marke Stiglmayr wurde, warum sie sich im Team für LinkedIn als weiteren Marketing-Kanal entschieden haben und welche Leidenschaften Marketer ein erfolgreiches Marketing auf Social Media mitbringen sollten.

Im lockeren Talk gibt Martina sehr persönliche Einblicke in ihre Social-Media-Strategie. Dabei spricht sie auch darüber, welcher Erfolgsmoment bei ihr heute noch Gänsehaut auslöst – und was eine Community aushalten muss.

Worüber wir in dieser Podcast-Episode sprechen

  • Wie bist du das Gesicht des Autohaus Stiglmayr auf Social Media geworden?
  • Auf welchen Plattformen bist du aktiv und warum gerade auf diesen?
  • Wie konntest und kannst du deine „Chefs“ davon überzeugen, in Social Media zu investieren?
  • Wie findest du Themen für die Postings?
  • Wie sieht so ein typischer Arbeitstag bei dir heute aus?
  • Welche Erfolge hast du bisher auf Social Media erzielt?
  • Wie gehst du mit kritischen Kommentaren um?
  • Wie reagierst du, wenn du weniger Rückmeldungen erhältst, als erwartet?
  • Was war dein persönlich bewegendster Moment auf deiner Social Media Reise?
  • Welche 3 praktischen Tipps kannst du anderen geben, die gerade dabei sind, ihre Social Media Präsenz aufzubauen?

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Social-Media-Plattformen, Algorithmen und Erwartungen von Nutzenden ändern sich ständig. Unternehmen müssen ihre Inhalte deshalb laufend anpassen. Ein Social Media Marketing Seminar vermittelt aktuelles Wissen. Fachkräfte lernen dort, wie sie Kanäle strategisch nutzen und Inhalte gezielt planen. Auch gute Texte spielen eine zentrale Rolle. Beiträge müssen klar, relevant und passend zur Plattform formuliert sein. Eine Texten für Social Media mit und ohne KI Workshop zeigt, wie Inhalte für verschiedene Netzwerke entstehen. Dabei lernen Teilnehmende auch, wie sie moderne KI-Tools sinnvoll einsetzen und Texte schneller entwickeln.

Gleichzeitig wächst die Bedeutung von bezahlter Reichweite. Plattformen bieten viele Werbeformate und neue Möglichkeiten für Kampagnen. Eine Facebook und Instagram Ads Schulung vermittelt, wie Anzeigen strukturiert geplant, gesteuert und ausgewertet werden. So lernen Marketing-Verantwortliche, Budgets gezielt einzusetzen und Kampagnen messbar zu optimieren.

Experteninterview mit Martina Staud zum Thema: Erfolgsstory – Social Media Marketing

Martina Staud, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der Autohaus Stiglmayer Gruppe, hat in kürzester Zeit eine beeindruckende Social-Media-Präsenz aufgebaut. Im Gespräch mit eMBIS verrät sie, wie sie sich vom Offline-Marketing zur digitalen Markenbotschafterin entwickelt hat – ganz ohne Agentur, aber mit viel Herzblut. Ihr Erfolgsrezept: Mut, Leidenschaft und eine klare Haltung zur Kommunikation.

eMBIS: Wie kam es zu Deinem Engagement auf LinkedIn?

Martina: Die Idee entstand in einem Team-Meeting: LinkedIn als zusätzlicher Kanal? Meine Kolleginnen und Kollegen waren zunächst zurückhaltend. Ich wollte ihnen eigentlich nur zeigen, dass das funktionieren kann und hab` die Challenge angenommen. Binnen kurzer Zeit konnte ich beweisen, dass sich dort eine echte Community aufbauen lässt. Gerade im B2B-Umfeld ist das keine Selbstverständlichkeit. Mittlerweile macht es mir super viel Spaß.

eMBIS: Auf welchen Social-Media-Plattformen seid Ihr aktuell aktiv?

Martina: Instagram ist heute unser Hauptkanal, dort posten wir regelmäßig und zeigen Einblicke hinter die Kulissen. Facebook wird trotz rückläufiger Relevanz weitergeführt. Hinzu kommen LinkedIn, wo ich als Gesicht der Marke auftrete, sowie ein YouTube-Kanal. TikTok ist gerade in der Testphase.

eMBIS: Wie konntest Du die Geschäftsführung von Social Media überzeugen?

Martina: Ich habe das große Glück, dass mein Chef sehr offen ist und mir viel Vertrauen schenkt. Es gab nie starre Vorgaben oder Abstimmungspflichten. Ich darf gestalten und ausprobieren. Das war von Anfang an eine enorme Erleichterung, weil ich so mutig neue Formate und Themen testen konnte, ohne jedes Mal auf ein OK warten zu müssen. Dieses Vertrauen hat dazu geführt, dass ich nicht nur schneller agieren, sondern auch kreativer denken konnte. Natürlich spreche ich größere Maßnahmen vorher ab – aber im Alltag habe ich große Freiheiten. Und wenn etwas funktioniert – sei es Reichweite, Engagement oder Resonanz auf Events – dann spricht der Erfolg für sich.

eMBIS: Welche Inhalte funktionieren für Euch besonders gut?

Martina: Alles, was authentisch ist: Alltagssituationen, Teamgeschichten, spontane Eindrücke. Die besten Inhalte entstehen oft dort, wo keiner gezielt nach ihnen sucht – bei Gesprächen im Pausenraum, bei einem besonderen Moment mit Kundschaft oder wenn spontan ein tolles Foto im Werkstattalltag entsteht. Neben einem Redaktionsplan schöpfe ich viele Ideen aus dem täglichen Erleben. Ich halte vieles in einem digitalen Notizbuch fest, manchmal reicht schon ein Stichwort, das ich später ausarbeite. Entscheidend ist, mit offenen Augen durchs Unternehmen zu gehen – und sich nicht von der Idee lähmen zu lassen, dass nur große Geschichten erzählenswert sind. Es sind oft die kleinen Dinge, die am meisten Resonanz erzeugen.

eMBIS: Wie oft postest Du auf den einzelnen Kanälen?

Martina: Auf Instagram zwei- bis dreimal pro Woche plus Storys, oft mit Blick hinter die Kulissen. Auf LinkedIn poste ich gezielter – etwa einmal pro Woche, mit einem klaren Mehrwert für mein Netzwerk. YouTube bespielen wir je nach Aufwand etwa alle drei bis vier Wochen. Jede Plattform hat ihre eigene Dynamik.

eMBIS: Wie hat sich Dein Arbeitsalltag durch Social Media verändert?

Martina: Früher lag mein Fokus stark auf Print-Anzeigen. Heute beginnt mein Tag mit Plattform-Checks, Trendanalysen und dem Dialog mit der Community. Der digitale Anteil hat enorm zugenommen. LinkedIn ist dabei nur ein Teil – der gesamte Mindset hat sich verschoben.

eMBIS: Was bedeutet für Dich Erfolg auf Social Media?

Martina: Wenn junge Bewerbende sagen: „Ich kenne Euch von Instagram – cooler Auftritt!“ Oder wenn aus einem LinkedIn-Post ein Vortrag oder eine Kooperation entsteht. Daraus ist ein starkes Netzwerk gewachsen. Diese Sichtbarkeit hätte ich früher nie erwartet.

eMBIS: Wie gehst Du mit kritischen Kommentaren um?

Martina: Offen und ehrlich. Gerade bei Themen wie E-Mobilität kommen kontroverse Reaktionen. Für mich ist das eine Chance, in den Dialog zu gehen. Feedback – auch negatives – nehme ich ernst. Es gehört dazu und ist ein wichtiger Teil der Kommunikation.

eMBIS: Was tust Du, wenn ein Beitrag mal nicht gut ankommt?

Martina: Ich analysiere, hinterfrage den Inhalt und das Format – und ziehe meine Schlüsse. Dabei schaue ich mir zum Beispiel an, zu welcher Uhrzeit ich gepostet habe, ob der Einstieg im Text stark genug war oder ob das Bild zur Botschaft gepasst hat. Natürlich wünsche ich mir Reaktionen, weil sie eine direkte Rückmeldung zur Relevanz und Qualität des Contents geben. Aber ich mache mich davon nicht abhängig. Manchmal braucht ein Post einfach etwas mehr Zeit oder trifft nicht sofort den Nerv der Zielgruppe – das ist kein Drama, sondern Teil des Prozesses. Wir sind alle ein bisschen Adrenalinjunkies im Marketing, das gehört dazu. Aber Gelassenheit ist genauso wichtig – gerade, wenn man kontinuierlich Inhalte liefert und dabei nicht den Spaß verlieren möchte.

eMBIS: Nach der Sommerpause war es ruhig auf Deinem Profil – warum?

Martina: Ich war krank. Vier Wochen Pause – ganz bewusst. Es bringt ja nichts, wenn ich nicht fit bin und dann KI-generierte Inhalte raus in die Welt schicke. Das hält die Community auch aus, wenn man mal eine Weile nicht da ist.

eMBIS: Was war Dein bisher emotionalster Moment in Deiner Social-Media-Reise?

Martina: Die erste Podcast-Anfrage war ein Highlight. Oder mein erster Auftritt auf einer großen Bühne zum Thema Nachhaltigkeit. Ich war berührt, dass meine Inhalte so viel Resonanz erzeugen. Und ich musste lernen, Sichtbarkeit anzunehmen.

eMBIS: Welche drei Tipps gibst Du anderen, die auf LinkedIn starten wollen?

Martina: Einfach machen. Authentisch bleiben. Und bitte keine KI-Texte durchschleusen – lieber eigene Geschichten erzählen. KI kann unterstützen, aber Persönlichkeit kann sie nicht ersetzen. Mir ist es immer wichtig, auch eine Botschaft zu transportieren. Also: einfach loslegen. Was soll schon passieren?

Fakten zu Einer erfolgreichen Social-Media-Strategie

Eine erfolgreiche Social-Media-Strategie ist entscheidend, um in der heutigen digitalen Welt sichtbar zu sein und mit der Zielgruppe effektiv zu kommunizieren. Sie umfasst die Planung und Umsetzung von Maßnahmen auf verschiedenen Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn, um spezifische Marketingziele zu erreichen.

  • Zielgruppenanalyse

    Verstehen, wer die potenziellen Kunden sind und auf welchen Plattformen sie aktiv sind.

  • Zielsetzung

    Klare und messbare Ziele definieren, wie z.B. Steigerung der Markenbekanntheit oder Erhöhung der Kundenbindung.​

  • Content-Planung

    Erstellung und Planung von Inhalten, die auf die Interessen der Zielgruppe abgestimmt sind und Mehrwert bieten.

  • Interaktion und Community Management

    Aktive Kommunikation mit der Community, Beantwortung von Fragen und Moderation von Diskussionen, um eine engagierte und loyale Anhängerschaft aufzubauen.

  • Monitoring und Analyse

    Regelmäßige Überprüfung der Performance der Beiträge und Anpassung der Strategie basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen.

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