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Digitale Kompetenzen im Beruf: Was heute zählt

  • Profilbild unseres Trainers Norbert Barnikel
  • Markus Bockhorni, Norbert Barnikel
    Lesezeit: 
    5–8 Minuten
  • Digitale Grundkenntnisse beherrschen
  • Medienkompetenz aufbauen
  • Tools effizient einsetzen
  • Flexibilität und Lernbereitschaft zeigen
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Headerbild mit Menschen zum Beitrag: digitale-Kompetenz

Aktualisierungsdatum:

Beruflicher Erfolg dank digitaler Kompetenz

Laut dem aktuellen Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum steht die Arbeitswelt vor einem tiefgreifenden Wandel, der durch technologische Innovationen, den grünen Übergang und demografische Veränderungen bis 2030 geprägt wird. Der Bericht basiert auf der Analyse von über 1.000 globalen Arbeitgebern mit insgesamt mehr als 14 Millionen Beschäftigten und zeigt, dass sich nicht nur einzelne Aufgaben verändern, sondern ganze Berufslandschaften neu entstehen oder schrumpfen werden.

So prognostizieren die Studienautorinnen und Autoren, dass durch diese strukturellen Veränderungen rund 170 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen, aber gleichzeitig etwa 92 Millionen Stellen wegfallen – was weltweit zu einem Nettozuwachs von rund 78 Millionen Jobs führt. Besonders stark wächst die Nachfrage nach technologie- und zukunftsorientierten Kompetenzen wie künstlicher Intelligenz, Big Data, Netzwerksicherheit und digitaler Allgemeinbildung. Zugleich werden analytisches Denken, Flexibilität und lebenslanges Lernen für Beschäftigte immer wichtiger, um den Anforderungen der neuen Arbeitswelt gerecht zu werden.

Vor diesem Hintergrund zeigt der Future of Jobs Report 2025 deutlich: Die Arbeitswelt verändert sich schneller und tiefgreifender als je zuvor – und Weiterbildung ist nicht nur eine Chance, sondern eine zentrale Voraussetzung, um beruflich erfolgreich zu bleiben.

Neue Jobs braucht das Land

Gleichzeitig berichten zahlreiche Unternehmen, dass bestimmte Berufsgruppen einfach nicht mehr gebraucht werden. Lageristen oder Schriftsetzer beispielsweise sind komplett verschwunden. Dafür gibt es ganz neue Anforderungen. Gesucht werden Softwareware-Entwickler, Spezialisten im Bereich Data Mining und Koordinatoren für Roboter und Automatisierung. Im Zuge der Digitalisierung fallen also einige, überwiegend einfache Aufgaben in den Unternehmen weg, dafür entstehen Stellen mit komplexeren Anforderungen und mehr Verantwortung.

Fachkräftemangel allerorts

Digitalkompetenzen sind zunehmend gefragt und viele Unternehmen suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte. Schon seit einigen Jahren herrscht in Deutschland ein regelrechter Fachkräfte-Mangel, besonders im IT-Bereich. Auch der Bedarf an Mitarbeitern mit erweiterten Kenntnissen im Online Marketing ist groß.

Aktuelles Kompetenzfeld: KI-Literacy

Die Rolle von künstlicher Intelligenz geht über Tool-Bedienung hinaus, sie wird zunehmend Grundvoraussetzung für viele Berufsfelder: Arbeitgeber erwarten, dass Mitarbeitende AI-Tools kreativ, kritisch und produktiv einsetzen können (nicht nur „kennen“). Viele Unternehmen erwarten, dass ihre Mitarbeitenden Künstliche Intelligenz verstehen und wissen, wie Sie sie im Arbeitsalltag sinnvoll nutzen. Künstliche Intelligenz kann Sie bei vielen Aufgaben unterstützen. Zum Beispiel beim Schreiben von Texten, bei der Analyse von Daten oder bei der Planung von Marketing-Maßnahmen.

Besonders wichtig ist das Thema Künstliche Intelligenz im Onlinemarketing. Hier hilft KI zum Beispiel bei:

  • der Ideen-Findung für Inhalte
  • der Auswertung von Kampagnen
  • der besseren Ansprache von Zielgruppen

Dabei geht es nicht darum, alles automatisch zu erledigen. Wichtig ist, dass Sie einschätzen können, wann KI hilfreich ist und wann menschliches Denken und Erfahrung nötig bleiben.

Viele Menschen bauen dieses Wissen gezielt auf. Zum Beispiel durch KI-Seminare. In diesen Seminaren lernen Sie Schritt für Schritt:

Dort lernen Sie Schritt für Schritt:

  • wie KI funktioniert
  • was KI gut kann
  • und wo ihre Grenzen sind

Wer Künstliche Intelligenz sicher und bewusst einsetzt, arbeitet effizienter und bleibt im Beruf langfristig zukunftsfähig.

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Profilbild unseres Trainers Stefan Ponitz

Bei Digitalkompetenzen wird gespart

Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass nur etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland überhaupt Weiterbildungsangebote zu digitaler und KI-bezogener Qualifizierung offerieren und der Bedarf seitens der Mitarbeitenden hoch ist. Zudem zeigt eine internationale Untersuchung, dass in Europa nur rund 29 % der Beschäftigten über ausreichende digitale Kompetenzen verfügen, während über die Hälfte angibt, Ergänzungen ihrer Kompetenzen zu benötigen – ein Zeichen dafür, dass viele Qualifikationslücken bestehen.

Diese Zahlen lassen vermuten, dass auch viele Unternehmen keine durchdachte Strategie oder ausreichende Ressourcen für den Ausbau digitaler Kompetenzen haben. Häufig genannte Hemmnisse bei der Weiterbildung in Unternehmen sind – ähnlich wie in älteren Umfragen – unter anderem:

  • Hohe Kosten von Weiterbildungsangeboten, die für viele Betriebe eine finanzielle Hürde darstellen (z. B. bei spezifischen Trainings zu digitalen Themen).
  • Mangelnde Zeit und personelle Kapazitäten, da Mitarbeitende nur schwer für längere Weiterbildungen freigestellt werden können.
  • Unzureichender Überblick über passende Angebote und deren Qualität, was die Planungshürde weiter erhöht.

Datenkompetenz als Schlüsselqualifikation

Daten sind im Onlinemarketing besonders wichtig. Fast jede Maßnahme erzeugt Zahlen. Zum Beispiel Klicks, Reichweite oder Conversions. Wer diese Daten versteht, kann bessere Entscheidungen treffen.

Datenkompetenz bedeutet im Onlinemarketing:

  • Sie können Zahlen lesen.
  • Sie verstehen, was hinter den Zahlen steckt.
  • Und Sie wissen, welche Maßnahmen wirken.

Sie müssen dafür kein Technik-Profi sein. Wichtig ist, dass Sie Auswertungen richtig nutzen. Zum Beispiel aus Web-Analyse-Tools oder Marketing-Dashboards.

Datenkompetenz hilft Ihnen im Onlinemarketing bei:

  • der Bewertung von Kampagnen
  • dem Erkennen von Trends und Nutzerverhalten
  • der Optimierung von Inhalten und Anzeigen

Auch ein kritischer Blick ist wichtig. Nicht jede Zahl ist automatisch relevant. Sie sollten wissen, welche Kennzahlen wirklich zählen. Und welche Sie ignorieren können. Wer Daten im Onlinemarketing sicher nutzt, arbeitet zielgerichteter. Und steigert langfristig den Erfolg digitaler Maßnahmen. Umfeld handlungsfähig.

Digitale Grundkompetenzen vs. Future Skills

Digitale Kompetenzen bestehen aus zwei wichtigen Bereichen: Digitale Grundkompetenzen und sogenannte Future Skills.

Digitale Grundkompetenzen brauchen heute fast alle Menschen im Beruf. Sie helfen, sicher und effizient digital zu arbeiten. Diese Fähigkeiten sind die Basis, ohne sie wird digitales Arbeiten schnell anstrengend.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • der sichere Umgang mit Computer, Smartphone und Software
  • das Arbeiten mit E-Mails, Cloud-Systemen und Online-Tools
  • ein bewusster Umgang mit Daten und Datenschutz

Future Skills gehen einen Schritt weiter. Sie helfen Ihnen, auch mit neuen Technologien gut umzugehen.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • selbstständig Neues lernen
  • mit Veränderungen umgehen
  • digitale Entwicklungen kritisch einschätzen

Digitale Grundkompetenzen sind das Fundament. Future Skills machen Sie zukunftssicher.

Markus Bockhorni
Geschäftsführer der eMBIS Akademie

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Softskills im digitalen Kontext

Digitale Arbeit braucht mehr als Technik. Sie braucht auch soziale Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten nennt man Softskills. Im digitalen Arbeitsalltag haben sich viele Abläufe verändert. Meetings finden online statt. Teams arbeiten oft an verschiedenen Orten. Absprachen laufen über Chats, E-Mails oder Video-Tools. Gerade deshalb sind Softskills heute besonders wichtig.

  • Klare Kommunikation

    In der digitalen Kommunikation fehlen oft Mimik und Gestik. Aussagen müssen deshalb eindeutig und gut verständlich sein. Klare Worte, eine freundliche Sprache und verbindliche Absprachen helfen, Missverständnisse zu vermeiden. So bleibt die Zusammenarbeit im Team zuverlässig.

  • Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung

    Viele Aufgaben werden selbstständig geplant und erledigt. Niemand kontrolliert jeden Schritt. Wer Absprachen einhält und Termine ernst nimmt, schafft Vertrauen. Das ist besonders wichtig, wenn Teams nicht im selben Raum arbeiten.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist Selbstorganisation. Digitale Arbeit erfordert Struktur. Aufgaben müssen priorisiert werden. Zeit muss gut eingeteilt sein. Das hilft, den Überblick zu behalten und Stress zu vermeiden.

  • Offenheit für Feedback

    Rückmeldungen erfolgen oft schriftlich oder in Video-Meetings. Das kann schnell falsch verstanden werden. Wer offen bleibt, Feedback annimmt und daraus lernt, verbessert die eigene Arbeit und stärkt die Zusammenarbeit im Team.

Illustration zu Softskills im digitalen Kontext. Die Grafik zeigt virtuelle Zusammenarbeit mit klarer Kommunikation, Zuverlässigkeit und Offenheit für Feedback.
Wer diese Softskills im digitalen Kontext stärkt, arbeitet sicherer. Und bleibt auch in digitalen Arbeitsformen ein geschätztes Teammitglied.

Digitale Kompetenzen 2026: Was Unternehmen jetzt erwarten

Digitale Kompetenzen werden in fast allen Berufen vorausgesetzt. Das gilt nicht nur für die IT, sondern auch für Marketing, Vertrieb, Kommunikation und Management. Wer digital arbeitet, soll Tools sicher nutzen und neue Anwendungen schnell verstehen.

Unternehmen erwarten heute vor allem:

  • einen sicheren Umgang mit digitalen Tools
  • Grundverständnis für Daten und Analysen
  • Offenheit für neue Technologien wie KI

Bis 2026 wird sich das weiter verstärken. Wichtig sind dann vor allem:

Fazit

Unternehmen suchen keine Alleskönner. Sie suchen Menschen, die mit Veränderungen umgehen können.

Wer digitale Kompetenzen früh aufbaut, hat Vorteile. Im Bewerbungsprozess. Und im Berufsalltag.

Hinter diesem Artikel steckt

Markus Bockhorni

Markus Bockhorni ist Gründer der eMBIS Akademie und Experte für praxisnahes Online Marketing. Sein Motto: Komplexes einfach machen – mit Spaß und Erfolg!

Profilbild unseres Trainers Norbert Barnikel

Norbert Barnikel

Norbert Barnikel ist Digital-Marketing-Spezialist mit Fokus auf User Experience, KI und Business Innovation. Seine Seminare begeistern durch Praxisnähe, Kreativität und digitale Top-Trends.

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